LTE allgemein
LTE Festnetz wächst
Durch den unaufhörlichen Ausbau des Breitbandnetzes können heute schon 13 Mio. deutsche Haushalte über die LTE-Technologie verfügen. Aktuell nutzen bereits über 150.000 Kunden in Deutschland den neuen Mobilfunkstandard.
Aufgrund der Lizenzvorgaben der Bundesnetzagentur musste zuerst die Versorgung der ländlichen Gebiete mit dem Nachfolger des UMTS Standards, LTE, gesichert sein, bevor der Ausbau in den größeren Städten fortgesetzt werden konnte. Abgeschlossen ist die Versorgung bereits in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein.
Zu den am schnellsten wachsenden städtischen Standorten gehören jetzt Düsseldorf, Köln, Frankfurt/Main, München und Berlin. Aber LTE wird schon in diesem Jahr in über 300 Städten verfügbar sein. Gegen Ende des Jahres wird LTE bereits für etwa die Hälfte aller Haushalte verfügbar sein. Dabei kann LTE auf das bereits gut ausgebaute UMTS-Netz zurückgreifen. Bereits 85 % Prozent der deutschen Haushalte können damit das mobile Internet nutzen. BITCOM schätzt, dass bis 2015 ca. 8 bis 10 Mrd. Euro in den Ausbau des LTE Netzes fließen werden. Die Umrüstung des UMTS Netzes auf LTE wird schnell und recht kostengünstig erfolgen. Das macht Mittel frei für Investitionen in die Nachrüstung der bestehenden Infrastruktur. Damit kann die Übertragung durch LTE weiter beschleunigt und ein höheres Datenvolumen bewältigt werden.
LTE 4G auf der CEBIT 2012
Die diesjährige Cebit hält viele Neuentwicklungen für die Besucher parat, auch zum wichtigen Thema LTE. Es ist schon sehr erstaunlich, dass bereits nach nur zwei Jahren, seit Vergabe der Lizenzen und Frequenzen, Mitte des Jahres 2012 bereits ein Vollausbau anvisiert wird. Das bedeutet, zu diesem Zeitpunkt soll bereits nahezu 100% des Gesamtnetzes mit dem 4G-Breitbandnetz erreicht worden sein.
Die Anbieter des neuen Funknetzes sowie Hersteller von Geräten stellen diesen Erfolg jetzt bereits so in Aussicht. Während der Ausbau von GSM und UMTS noch relativ langsam und schwer ablief, scheint es diesmal ganz anders zu sein. Der Ausbau des neuen, modernen und schnellen Netzes LTE geschieht praktisch wie im Flug: innerhalb von zwei Jahren steht das Netz.
Anlässlich der diesjährigen Cebit wurde nun vermeldet, dass jetzt schon nahezu zehn Millionen Haushalte an das neue Netz angeschlossen sind. Bis zum Sommer soll der Rest erfolgen. Wie weit die jeweiligen Anbieter mit dem Ausbau sind, kann auf den Webseiten der drei Netzbetreiber O2, Vodafone und Telekom überprüft werden. Wichtig dabei ist: man sollte beachten, dass die drei Anbieter den 4G-Ausbau unabhängig voneinander durchgeführt haben. Es ist daher sinnvoll, sich auf die eigene Adresse bei allen drei Betreibern parallel zu informieren. So kann man sicher gehen, dass auch die eigene Region und die konkrete Adresse bereits über ein 4G Mobilfunknetz verfügen können.
LTE-Geräte in den USA und in Asien
LTE-Geräte in den USA und in Asien
Jeder, der drahtlose Netzwerke nutzt, um umfangreiches Datenmaterial zu versenden oder zu empfangen, wartet sehnsüchtig darauf, mehr Geschwindigkeit zur Verfügung gestellt zu bekommen. Das japanische Unternehmen Verizon Wireless hat allein im ersten Quartal diesen Jahres eine halbe Million LTE-fähige Geräte aktiviert. Allein der Netzwerkbetreiber NTT DoCoMo LTE hat demnach in dieser Zeit 25.000 neue Abonnements verkauft.
LTE-Netze werden häufig als “4G”-Netze vertrieben, aber der Begriff kann etwas irreführend sein, da LTE (kurz für “Long Term Evolution”) und alle anderen derzeit verfügbaren Netze nicht vollständig alle 4G Anforderungen erfüllen, daher müssten sie genauer als Pre-4G-Technologie bezeichnet werden.
Das Unternehmen Verizon verkauft den LTE-Service seit Januar 2011 mit einer Download-Geschwindigkeit von 5 – 12 Megabit pro Sekunde und Upload-Geschwindigkeiten von 2 – 5 Megabit pro Sekunde – oder rund 10-mal schneller als die 3G-Angebote.
Das nord-amerikanische Unternehmen AT & T testet ein LTE-Netz in einem Vorort von Dallas, das in der Lage ist fast 30Mbps zu erzielen.
Das Meinungsforschungsinstitut ABI Research gab in einer Pressemitteilung bekannt: Statt dem Festnetz sind die drahtlosen Verbindungen bei den Verbrauchern immer beliebter. Derzeit, so ABI, existieren 5,5 Milliarden Mobilfunk-Abonnements auf einem Planeten mit einer Bevölkerung, die die 7 Milliarden-Grenze bereits hinter sich gelassen hat. In den USA werden 85 Millionen der Mobilfunkgeräte LTE-fähig sein. Unterdessen ist die 3G-Abdeckung in China und dem übrigen Asien erst am Anfang. Allerdings werden die USA in den nächsten fünf Jahren auf einen Schlag überholt, sodass man sich bezüglich der 3G-Abonnements in Asien auf insgesamt 1,2 Milliarden bis zum Jahr 2016 einstellt.
Der LTE Markt boomt Weltweit
Wer umfangreiches Datenmaterial versenden oder empfangen möchte, ist auf ein Netzwerk mit hoher Geschwindigkeit angewiesen. Verizon Wireless, ein japanisches Unternehmen, aktivierte allein im ersten Quartal des Jahres 2011 mehr als eine halbe Million an Geräten, die LTE-fähig sind. In der gleichen Zeit verkaufte der Netzwerkbetreiber NTT DoCoMo 25.000 neue Abonnements im LTE-Bereich. Unter LTE ist das mobile Internet der vierten Generation zu verstehen, mit dem Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s zur Realität werden. Hiermit übersteigt die Leistungsfähigkeit von LTE die von UMTS um ein Vielfaches. Der große Gewinner am LTE-Geschäft sind zum einen die verschiedenen LTE-Anbieter und zum anderen die Endkunden, die sich über besonders schnelle Internetgeschwindigkeiten freuen dürfen.
Verizon verkaufte den LTE-Service mit einer Download-Geschwindigkeit von mindestens 5 bis 12 Mbps bzw. einer Upload-Geschwindigkeit von etwa 2 bis 5 Mbps. Das ist etwa die zehnfache Geschwindigkeit als die 3G-Angebote. In einem Vorort von Dallas testete das nord-amerikanische Unternehmen AT & T ein LTE-Netz. Es erreichte nahezu 30 Mbps.
Weltweit, so gibt das Marktforschungsinstitut ABI bekannt, wurden bereits mehr 5,5 Mrd. Mobilfunk-Abos abgeschlossen, während die Welt-Bevölkerung inzwischen die 7 Milliarden-Grenze überschritten hat. 85 Mio. Mobilfunkgeräte sind in den USA inzwischen LTE-fähig. Die USA wird bis zum Jahr 2016 überholt werden, in Asien stellt man sich insgesamt auf 1,2 Mrd. LTE-Abos ein.
LTE 4G Hardware haengt nach
Auch wenn der offizielle Start von LTE in Deutschland bereits rund ein Jahr zurückliegt, ist die Auswahl an spezieller Hardware für den neuen mobilen Internetstandard der vierten Generation bisher mehr als bescheiden. Bis auf zwei oder drei Router, die von den jeweiligen LTE-Anbietern selbst vertrieben werden, sind bisher kaum Alternativen für die Anwender verfügbar. Der Anbieter D-Link jedoch bringt ein leistungsfähiges Allroundendgerät auf den Markt, das sich vor allem an anspruchsvolle Kunden richten soll.
Die Gunst der Stunde hat D-Link für sich genutzt. Die bisherigen Eckdaten des Gerätes, die mittlerweile veröffentlicht worden sind, machen Appetit auf mehr. Grundsätzlich lässt sich vorab sagen, dass keine Anwenderwünsche mit dem D-Link DWR-923 offen bleiben werden.
Grundsätzlich ist das Gerät als mobiler und stationärer Router konzipiert worden. Er kann problemlos LTE-Verbindungen mit einer Downloadrate von bis zu 100 Mbit/s (Upload: 50 Mbit/s) handhaben. Dies alles wird nach der LTE 3GPP Release 8 Norm gewährleistet. Selbstverständlich ist der Router zudem abwärtskompatibel und daher auch in der Lage, UMTS und HSDPA Verbindungen zu managen.
Die Existenz von Schnittstellen für Gigabit-Ethernet (vier an der Zahl) sowie drei USB-Ports runden das Leistungsangebot des D-Link ab. Es muss nicht weiter erwähnt werden, dass für die Verschlüsselung die heutzutage üblichen WPA und WPA2 zur Verfügung stehen.
