LTE-Geräte in den USA und in Asien
LTE-Geräte in den USA und in Asien
Jeder, der drahtlose Netzwerke nutzt, um umfangreiches Datenmaterial zu versenden oder zu empfangen, wartet sehnsüchtig darauf, mehr Geschwindigkeit zur Verfügung gestellt zu bekommen. Das japanische Unternehmen Verizon Wireless hat allein im ersten Quartal diesen Jahres eine halbe Million LTE-fähige Geräte aktiviert. Allein der Netzwerkbetreiber NTT DoCoMo LTE hat demnach in dieser Zeit 25.000 neue Abonnements verkauft.
LTE-Netze werden häufig als “4G”-Netze vertrieben, aber der Begriff kann etwas irreführend sein, da LTE (kurz für “Long Term Evolution”) und alle anderen derzeit verfügbaren Netze nicht vollständig alle 4G Anforderungen erfüllen, daher müssten sie genauer als Pre-4G-Technologie bezeichnet werden.
Das Unternehmen Verizon verkauft den LTE-Service seit Januar 2011 mit einer Download-Geschwindigkeit von 5 – 12 Megabit pro Sekunde und Upload-Geschwindigkeiten von 2 – 5 Megabit pro Sekunde – oder rund 10-mal schneller als die 3G-Angebote.
Das nord-amerikanische Unternehmen AT & T testet ein LTE-Netz in einem Vorort von Dallas, das in der Lage ist fast 30Mbps zu erzielen.
Das Meinungsforschungsinstitut ABI Research gab in einer Pressemitteilung bekannt: Statt dem Festnetz sind die drahtlosen Verbindungen bei den Verbrauchern immer beliebter. Derzeit, so ABI, existieren 5,5 Milliarden Mobilfunk-Abonnements auf einem Planeten mit einer Bevölkerung, die die 7 Milliarden-Grenze bereits hinter sich gelassen hat. In den USA werden 85 Millionen der Mobilfunkgeräte LTE-fähig sein. Unterdessen ist die 3G-Abdeckung in China und dem übrigen Asien erst am Anfang. Allerdings werden die USA in den nächsten fünf Jahren auf einen Schlag überholt, sodass man sich bezüglich der 3G-Abonnements in Asien auf insgesamt 1,2 Milliarden bis zum Jahr 2016 einstellt.
